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Naturheilpraxis

Sandra Nickola

Heilpraktikerin und Diplom-Sportlehrerin

Schröpfmassage (unblutig) oder trockenes Schröpfen

 

 

Setzen von Schröpfköpfen

Durch Setzen von Schröpfgläsern auf die Haut wird, mit Hilfe von Gummisaugbällen eine Saugwirkung auf das darunterliegende Gewebe erzeugt, dass zu einer Mehrdurchblutung und damit zu einer Stoffwechselanregung im Gewebe führt. Durch die Vakuumwirkung verursacht dieses Verfahren meist wesentlich weniger Schmerzen, als eine herkömmliche Druckmassage. So können  hartnäckige Muskelverspannungen und Myogelosen (Muskelverhärtungen) beseitigt werden.

 

Die Schröpfmassage wird als Rückenmassage durchgeführt. Neben der beschriebenen lokalen Wirkung  gibt es ähnlich wie bei der Fußreflexzonenbehandlung auch am Rücken eine Beeinflussung des vegetativen Nervensystems über die Headschen Zonen. Durch sensible Nervenfasern die aus dem Rückenmark austreten und zu den verschiedenen inneren Organen ziehen, entstehen Dermatome: bei Organstörungen wird das entsprechende Dermatom am Rücken schmerzhaft und überempfindlich (Ein Beispiel für dieses Phänomen sind die in den Arm ausstrahlenden Schmerzen beim Herzinfarkt). Durch Stimulation an diesen Dermatomen können auch Verkrampfungen an inneren Organen gelöst und die Selbstregulation aktiviert werden.

 

An besonders hartnäckigen Stellen werden nach der Massage der gesamten Rückenmuskulatur, mehrere Gläser für ca. 10 min aufgesetzt.  Durch die länger anhaltende Saugwirkung kann es zu kleinen Blutaustritten ins Gewebe kommen (blaue Flecken), was zu einer weiteren Stoffwechselaktivierung im betroffenen Gebiet führt.

Trockenes Schröpfen wirkt im Bereich der Reflexzone blutanziehend, ableitend, aktivierend und allgemein kräftigend.

 

 

 

 

 

Durch die Behandlung  können funktionelle Störungen und Erkrankungen unterschiedlicher Organsysteme positiv beeinflusst werden, z. B.:

 

Indikationen:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. Zervikalsyndrom, Rückenschmerzen im Hals-, Brust- und Lendenwirbelbereich, Osteoporoseschmerz
  • Erkrankungen der Atemwege, z.B. Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates, z. B. Funktionelle Darmerkrankungen, exkretorische Verdauungsschwäche
  • Schwächezustände, z.B. chronische Müdigkeit, funktionelle Herzbeschwerden
  • Trockenes Schröpfen ist indiziert bei Schwächezuständen und Energiemangel

Kontraindikationen:

  • akute Entzündungen des betreffenden Hautareals
  • allergische Hautveränderungen
  • Gerinnungsstörungen
  • massive Füllezustände
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